Hochsensibel? Wir arbeiten damit! 

Hochsensibilität Dortmund

Das hochsensible Kind


Wie bereits einleitend gelesen, ist die Eigenschaft der Hochsensibilität angeboren. Dies bedeutet, dass ein hochsensibler Mensch diese Eigenschaft bereits im Kindesalter besitzt.

 



Was ist typisch für viele Kinder mit der Eigenschaft der Hochsensibilität?

Das hochsensible Kind ...

... bemerkt selbst kleinere Details in seiner Umgebung, die verändert wurden

... stürmt nicht offensiv nach vorne, sondern sondiert erst die Lage

... mag keine großen Überraschungen

... kommt nicht gut mit Stress zurecht

... wird häufig als schüchtern, Sensibelchen oder "Weichei" bezeichnet

... geht Konflikten eher aus dem Weg, ist harmoniebedürftig

... ist bereits sehr gewissenhaft, evtl. sogar perfektionistisch

... hat Angst davor, etwas falsch zu machen

... kann nach einem aufregenden Tag nur schlecht einschlafen

... erschrickt leicht

... ist nicht besonders risikofreudig

... kann kratzende oder einengende Kleidung kaum tolerieren

... ist ziemlich geruchsempfindlich

... reagiert abwehrend oder mit Rückzug auf hohe Lautstärke oder Lärm

... mag eher ruhige Spiele

... fühlt sich in andere ein

... mag keine Filme mit Gewalt- oder Horrorszenen

... ist schnell emotional berührt

... ist im Vergleich zu anderen Kindern eher ruhig und zurückhaltend

... durchdenkt Ideen, Vorhaben und neue Situationen zuerst ausgiebig, bevor es 

    sie (eventuell oder häufig auch nicht) ausprobiert

... ist sehr auf Gerechtigkeit bedacht

... spielt auch gern allein

... nimmt sich viele Dinge sehr zu Herzen ...


... und was ist mit der auf der Seite "Hochsensibiliät" genannten Gruppe der extrovertierten Hochsensiblen bzw. high sensation seekers in Bezug auf Kinder?

Ja, auch hochsensible Kinder können durchaus extrovertiert bzw. ein high sensation seeker sein. Dies sind die Kinder, die bei oberflächlicher Betrachtung sehr unternehmungslustig, aufgeschlossen, evtl. auch wild und stürmisch wirken. Diese Kinder haben auch das Bedürfnis, ständig etwas zu erleben, zu unternehmen, sich mit Freunden zu treffen, sich zu bewegen. Sie können schnell gelangweilt sein ... gleichzeitig weisen sie trotzdem typische Eigenschaften von introvertierten hochsensiblen Kindern auf (z.B. die schnelle emotionale Berührtheit, der stark ausgeprägte Gerechtigkeitssinn oder ein stark ausgeprägtes Harmoniebedürfnis). Ebenso benötigen gerade auch diese Kinder regelmäßig Rückzugs- und Erholungsphasen, um die vielen Eindrücke, die ihre in die Tat umgesetzten Bedürfnisse nach Action und Abenteuer mit sich bringen, ausreichend zu verarbeiten. Hier ist ein kluges "Erlebnis-Management" durch die Eltern erforderlich! 


Wie gestalten sich nun Gespräche, Coachings und Reflexionen im Falle eines hochsensiblen Kindes?

Ganz einfach: Es sind meistens und vor allem zuerst Gespräche MIT DEN ELTERN!


 


Warum?

Eine Familie ist ein SYSTEM. Ein Kind lebt und er-lebt innerhalb dieses Systems. Ein Großteil des Familienlebens wird von den Eltern gestaltet, viele Entscheidungen treffen die Eltern. Eltern haben häufig bestimmte Überzeugungen und Vorstellungen und Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung und der Leistungen ihres Kindes. Dies kann besonders bei einem hochsensiblen Kind sowohl zu Missverständnissen als auch zu Problemen führen, vor allem auch dann, wenn sich die Eltern mit den typischen Eigenschaften eines hochsensiblen Kindes nicht auskennen oder nicht beschäftigen.

Ebenso ist zu bedenken, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mindestens ein Elternteil des hochsensiblen Kindes die Eigenschaft der Hochsensibilität aufweist. Der bisherige und aktuelle Umgang (oder auch "Nicht-Umgang") mit der eigenen Hochsensibilität des betreffenden Elternteils spielt ebenfalls in das Familiensystem hinein und hat ebenfalls Auswirkungen auf das hochsensible Kind.







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